Wohl dem, der sich des Armen annimmt; der Herr wird ihn erretten zur bösen Zeit. Psalm 41, 2 Wer über den Armen spottet, der lästert seinen Schöpfer; wer schadenfroh ist, bleibt nicht ungestraft. Sprüche 17, 5 Wer sich über den Armen erbarmt, der leiht dem Herrn, und Er wird ihm seine Wohltat vergelten. Sprüche 19, 17 Wer dem Armen gibt, hat keinen Mangel; wer aber seine Augen [vor ihm] verhüllt, der wird sich viel Fluch sammeln. Sprüche 28, 27
Fakten über Armut und Hunger (Quelle: http://www.globalincome.org/Deutsch/Deutsch.html). Was tun Sie dagegen?
* 2.556 Millionen Menschen, 47 Prozent der Bevölkerung in den Entwicklungsländern, leben von weniger als zwei Dollar am Tag*
* 985 Millionen Menschen leben von weniger als einem Dollar am Tag*
* 854 Millionen Menschen sind chronisch unterernährt
* Jedes Jahr sterben in den Entwicklungsländern mehr als 10 Millionen Kinder die jünger als fünf Jahre alt sind
* Unterernährung ist die Hauptursache für 55 Prozent dieser Todesfälle
* Das heißt, dass jedes Jahr 5,5 Millionen Kinder durch Hunger sterben, das sind mehr als 15.000 am Tag!
Armut
Die aktuellsten Schätzungen, die verfügbar sind, geben für das Jahr 2004 2,6 Milliarden Menschen an, die von weniger als zwei Dollar am Tag (PPP*) leben mussten. Das ist beinahe die Hälfte der Bevölkerung der Entwicklungsländer. Beinahe 1 Milliarde von ihnen hatte sogar weniger als einen Dollar am Tag (PPP*) zum leben.
Die ärmsten Regionen in der Welt sind Afrika südlich der Sahara und Südasien. In Subsahara-Afrika leben 72 Prozent der Bevölkerung von weniger als zwei Dollar am Tag und 41 Prozent von weniger als einem Dollar am Tag. In Südasien sind die Zahlen 81 Prozent und 36 Prozent.
* PPP: Purchasing Power Parity = Kaufkraftparität. $1 PPP entspricht der Kaufkraft eines US-Dollars in den USA. Wenn man mit internationalen Währungskursen rechnet, dann haben die 2,6 Milliarden Armen noch viel weniger als zwei Dollar pro Tag zur Verfügung.
Hunger
In der Periode von 2001 bis 2003 waren Schätzungen der FAO (Food and Agriculture Organization - Organisation für Ernährung und Landwirtschaft der UN) zufolge 854 Millionen Menschen chronisch unterernährt: 820 Millionen in den Entwicklungsländern, 25 Millionen in Osteuropa und 9 Millionen in den reichen Industrieländern.
Fast ein Drittel aller Kinder in den Entwicklungsländern hat Untergewicht oder ist im Wachstum gestört. Unterernährung ist die Hauptursache für 55 Prozent der Kindersterblichkeit.
Seit den Jahren 1990-1992 ist die Zahl der Unterernährten nur geringfügig von 823 Millionen auf 820 Millionen Menschen (2001-2003) zurückgegangen. Wenn man das Bevölkerungswachstum berücksichtigt, ist der Anteil der Unterernährten an der Weltbevölkerung von 20 auf 17 Prozent gesunken.
Kindersterblichkeit
Jedes Jahr sterben in den Entwicklungsländern mehr als 10 Millionen Kinder die jünger als fünf Jahre alt sind. Unterernährung ist verantwortlich für 55 Prozent dieser Todesfälle. Schätzungen von UNICEF zufolge sterben jedes Jahr mehr als 5,6 Millionen Kinder durch Hunger. Das sind mehr als 15.000 am Tag!
In den armen Ländern starben im Jahr 2002 gemittelt 122 von 1000 geborenen Kindern bevor sie fünf Jahre alt waren. In den reichen Ländern waren es weniger als 7 auf 1000 Geburten.
Bildung
Sehr viele Kinder auf der Welt erhalten keinen Unterricht oder schließen die Grundschule nicht ab. Weltweit vollenden 17 Prozent der Kinder die Grundschule nicht, im Afrika südlich der Sahara mit 42 Prozent sogar fast die Hälfte aller Kinder.
Der Anteil der Kinder, die die Grundschule beenden ist von 78 Prozent im Jahr 2000 gestiegen auf 83 Prozent in 2005. Untersuchungen haben allerdings ergeben, dass diese schnelle Zunahme nicht immer zu einem höheren Bildungsniveau geführt hat, da die Qualität des Unterrichts oft gering ist.
Quellen:
World Bank - World Development Indicators 2007
World Bank - Global Monitoring Report 2007
FAO - The State of Food Insecurity in the World 2006
UNICEF - Progress for Children
Was tun wir? Wir sind Shelter Now Germany sehr verbunden und unterstützen diese Arbeit. Infos auf www.shelter.de.
Lernen wir wieder dankbar zu sein, für das, was wir haben und von diesem abzugeben.
Die folgende Bilder sagen mehr als 1.000 Worte ...